Angebote zu "Historischen" (11 Treffer)

Kategorien

Shops

Herbert von Clairvaux und sein Liber miraculoru...
131,00 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Der Zisterziensermönch Herbert von Clairvaux verfasst gegen Ende des 12. Jhs. eine Sammlung von Wundern und Visionen, die das Leben und Wirken der frühen Zisterzienser widerspiegelt, den sog. Liber miraculorum. Diese Arbeit bietet neben einer Einleitung zu Autor und Werk, einer Untersuchung der handschriftlichen Überlieferung und einem umfassenden Forschungsbericht die Edition einer speziellen Fassung des Werkes, die in nur zwei Handschriften vertreten ist (München, BSB, Clm 6914; Stams, Stiftsarchiv, 6 ARC). In die Untersuchung miteinbezogen wurde ferner jener Codex, welcher dem Redaktor als Vorlage diente (Clm 2607), eine Handschrift der ursprünglichen, langen Fassung, womit ein Konnex zur sonstigen Überlieferung hergestellt wurde. Diese Version des Herbertschen Wunderbuches verdient u.a. deshalb besondere Aufmerksamkeit, da sie die Bearbeitungspraxis mittelalterlicher Schreiber erhellt: ein anonymer Redaktor macht aus einer Kompilation von Wundern und Visionen ein reines Zisterzienserbuch, indem er alle nicht-zisterziensischen Erzählungen ausspart; damit scheint er einen bestimmten Zweck zu verfolgen: die Bewerbung des damals noch jungen Zisterzienserordens. Ein Stellenkommentar, der sich aus Angaben von Quellen und Similien, textkritischen Erläuterungen, Anmerkungen zu Überlieferung, Sprache, Motivparallelen, Realien, historischen Personen und Hintergründen zusammensetzt, ergänzt die Edition.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
Zum Angebot
Institutionelle Strukturen und das Marketingkon...
5,40 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1.0, Fachhochschule Kufstein Tirol, Veranstaltung: 'Monet und Camille' in der Bremer Kunsthalle, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach Gerhard Schulzes Definition bewegen wir uns, wenn wir uns mit Kunst beschäftigen im Hochkulturschema: Kultivierte und Gebildete 'richten sich gegen Bildzeitungsleser, biertrinkende Vielfernseher, Massentouristen und expressives Verhalten wie Lärm und der Betonung des Körperlichen.'. So liegt es nahe, wenn Kunst des öfteren als 'elitär' bezeichnet wird, da zu deren Verständnis ein künstlerisches und kulturgeschichtliches Vorwissen nötig sei. Wäre dann nicht auch Fussball elitär und Teil des Hochkulturschemas? Es gibt kaum etwas voraussetzungsvolleres als z.B. die Abseitsregeln. Die Bremer Bevölkerung (Einwohnerzahl 500.000) hat es im Sommer 2004 richtig erkannt - 380.000 Bremer bevölkerte den Platz rund um das Bremer Rathaus, welches auch als Weltkulturerbe gehandelt wird, und feierten die Deutsche Fussballmeisterschaft des SV Werder Bremen. Der erste Schritt in Richtung Neu(er)findung Bremens? Einher ging die Bewerbung Bremens um die Kulturhauptstadt 2010 und die Auszeichnung zur 'Stadt der Wissenschaft'. 'Bremen möchte den Beweis antreten, dass Kultur, Wissenschaft, Stadterneuerung und Wirtschaft wirkungsvoll ineinander greifen können. Kultur bedeutet Lebensqualität (...)' Die Bremer Kunsthalle zeigt, dass eine intelligente Vermittlung von Kunst zum Ausgangspunkt nennenswerter Wertschöpfung werden kann. Sie orientiert sich mit ihren Programmen an überregionaler Hör- und Sichtbarkeit und unterstützt den Kulturkonsum durch milieuspezifische und -übergreifende Marketing- und Managementmassnahmen. Diese Arbeit soll sich vor allem mit den strukturellen Gegebenheiten und der Positionierung der Bremer Kunsthalle beschäftigen. Dabei soll der Schwerpunkt auf das Grossprojekt 2005 'Monet und Camille. Frauen im Impressionismus' gelegt werden, welches vom 15. Oktober 2005 bis zum 26. Februar 2006 in der Kunsthalle Bremen zu sehen war. Dabei soll besonders die Leistungsfähigkeit von Management und Marketing in Museen diskutiert werden. Können diese auch für nicht-monetäre Leistungen verwendet werden? Erfasst die Bremer Kunsthalle das kulturelle Potential der einheimischen Bevölkerung und schafft die Wiedergewinnung eines historischen Bewusstseins? Im Mittelpunkt sollte ein Kulturbegriff stehen, welcher sich trotz eines immer schneller entwickelnden dynamischen Erlebnismarktes seine Qualität bewahren sollte. Dies stellt die Anforderung an einen Kulturmanager dar...

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
Zum Angebot
1810-1811
240,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Der vierte Band der Ausgabe der Briefe von Therese Huber (1764--1829) enthält die Briefe der Jahre 1810 und 1811. Die Lektüre von Büchern zu historischen Themen von der Antike bis zur Französischen Revolution und den Koalitionskriegen sowie von Zeitungsmeldungen führen Huber immer wieder zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation Bayerns und Deutschlands angesichts der Ausdehnung der Herrschaft Napoleons über ganz Europa. Mit ihrer Bewunderung für Frankreich und seinen Kaiser steht sie dabei im Gegensatz zu der aufkommenden nationalen Bewegung in Deutschland. Besuche in Ulm, Augsburg, München (Schauplatz des Konflikts zwischen nord- und süddeutschen Akademikern), Stuttgart, Bern und Neuchâtel geben Huber Gelegenheit zu eigenen Beobachtungen z.B. der wirtschaftlichen Probleme im Zeichen der Napoleonischen Kriege, der Grenzveränderungen und Kontinentalsperre. Als Autorin hat Huber infolge der Krise des deutschen Buchhandels Schwierigkeiten, für ihre Manuskripte Verleger zu finden. Andererseits wird ihre früher geheimgehaltene Autorschaft dem Publikum mehr und mehr bekannt, ihr Selbstvertrauen als Schriftstellerin durch den Erfolg ihres Reiseberichts »Bemerkungen über Holland« gestärkt. Über Pädagogik diskutiert sie vor dem Hintergrund ihrer Bewerbung um eine Stelle als Vorsteherin einer schweizer Mädchenschule, der Krise des Pestalozzischen Institutes und der Gründungswelle von Erziehungsanstalten für Mädchen. Für die als Erzieherin tätige Tochter Therese Forster entwickelt Huber Konzepte für deren Unterrichtsgestaltung. Der Eintritt der Tochter Luise in die katholische Kirche wird von ihr respektiert und unterstützt. Huber nimmt lebhaften Anteil an Arbeitslosigkeit und persönlichen Schicksalsschlägen (Kriegsgefangenschaft während des Aufstandes der Tiroler, Tod der Mutter Caroline von Herder, Bankrott des Bruders Adelbert) ihres dadurch selbstmordgefährdeten Ziehsohnes Emil von Herder. Durch Lektürediskussionen und die Aussicht auf die Ehe mit ihrer Tochter Luise versucht Huber ihm eine Lebensperspektive zu geben.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
Zum Angebot
Die Besatzung vom 3001 Kino an das BKM 2002 - 2016
5,50 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Die Besatzung des ,3001´ geht nicht unter, wie es das Titelfoto suggeriert, auch wenn die grossen und kleinen Katastrophen des Kinoalltags regelmässig für Grundberührung sorg(t)en. Die Fähre im Sturm ist eine optische Täuschung, sagt aber mehr als tausend Worte - nachzulesen in den offiziösen Berichten an die Beauftragte(n) der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) von 2002 bis 2016. Die Berichte sind Bestandteil der jährlichen Bewerbung der 3001-Betreiber um einen Preis des BKM für die besten Kinos der Bundesrepublik. Teils in der Annahme, die Berichte lese sowieso niemand, teils aus Mitleid mit den Kulturstaatsdienern verfasste Kinobetreiber Jens Meyer pure Lyrik über die reale und Gedankenwelt seiner 3001-Besatzung, weitab von drögem Wortgebrösel. Der für unverschämt viel Geld angereiste Starschauspieler aus Japan zerfetzt mit einem scharfen Messer, kunstvollem Satz und Getöse die neue teure Leinwand auf der Bühne anstatt den in die Luft geworfenen Apfel, wie es die Abmachung vorsah. Über den dauerverregneten sommerlichen Open-Air-Kinorasen rutschen tapfer dreizehn Unverdrossene in Gummistiefeln ... – Die Katastrophen schwinden im Rückblick vor dem, was alles gelang. Treffsicher und selbstbescheiden erklärt Meyer in seiner Filmgeschichte, wie 'in höchstens 15 Minuten' ein guter von einem schlechten Film zu unterscheiden ist, – grosses Kino vom Hinterhof des historischen Montblanc-Gebäudes im Hamburger Schanzenviertel! Neben Dank, Lob und Anregung vom Publikum dafür gibt es genügend Erheiterung. Mit Collagen des Presseechos darauf und jeder Menge widerständiger Gedanken belegt die 'Besatzung' ihr Auf und Ab. Das 3001 lässt kein Geheimnis geheim – weder die urkomischen Notizen aus dem internen 'Nachrichtenbuch' noch die Gedanken über Gedeih und Untergang buchstäblich grosser Kinos und derer, die sich als solches wähnten oder gern eines geblieben wären. Am 1. Mai 2016 existiert das - O-Ton Jens Meyer - 'ungeschwätzige Produkt' mit nur 91 Plätzen 25 Jahre.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
Zum Angebot
Die Besatzung vom 3001 Kino an das BKM 2002 - 2016
5,50 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Die Besatzung des ,3001´ geht nicht unter, wie es das Titelfoto suggeriert, auch wenn die grossen und kleinen Katastrophen des Kinoalltags regelmässig für Grundberührung sorg(t)en. Die Fähre im Sturm ist eine optische Täuschung, sagt aber mehr als tausend Worte - nachzulesen in den offiziösen Berichten an die Beauftragte(n) der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) von 2002 bis 2016. Die Berichte sind Bestandteil der jährlichen Bewerbung der 3001-Betreiber um einen Preis des BKM für die besten Kinos der Bundesrepublik. Teils in der Annahme, die Berichte lese sowieso niemand, teils aus Mitleid mit den Kulturstaatsdienern verfasste Kinobetreiber Jens Meyer pure Lyrik über die reale und Gedankenwelt seiner 3001-Besatzung, weitab von drögem Wortgebrösel. Der für unverschämt viel Geld angereiste Starschauspieler aus Japan zerfetzt mit einem scharfen Messer, kunstvollem Satz und Getöse die neue teure Leinwand auf der Bühne anstatt den in die Luft geworfenen Apfel, wie es die Abmachung vorsah. Über den dauerverregneten sommerlichen Open-Air-Kinorasen rutschen tapfer dreizehn Unverdrossene in Gummistiefeln ... – Die Katastrophen schwinden im Rückblick vor dem, was alles gelang. Treffsicher und selbstbescheiden erklärt Meyer in seiner Filmgeschichte, wie 'in höchstens 15 Minuten' ein guter von einem schlechten Film zu unterscheiden ist, – grosses Kino vom Hinterhof des historischen Montblanc-Gebäudes im Hamburger Schanzenviertel! Neben Dank, Lob und Anregung vom Publikum dafür gibt es genügend Erheiterung. Mit Collagen des Presseechos darauf und jeder Menge widerständiger Gedanken belegt die 'Besatzung' ihr Auf und Ab. Das 3001 lässt kein Geheimnis geheim – weder die urkomischen Notizen aus dem internen 'Nachrichtenbuch' noch die Gedanken über Gedeih und Untergang buchstäblich grosser Kinos und derer, die sich als solches wähnten oder gern eines geblieben wären. Am 1. Mai 2016 existiert das - O-Ton Jens Meyer - 'ungeschwätzige Produkt' mit nur 91 Plätzen 25 Jahre.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
Zum Angebot
Herbert von Clairvaux und sein Liber miraculoru...
85,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Der Zisterziensermönch Herbert von Clairvaux verfasst gegen Ende des 12. Jhs. eine Sammlung von Wundern und Visionen, die das Leben und Wirken der frühen Zisterzienser widerspiegelt, den sog. Liber miraculorum. Diese Arbeit bietet neben einer Einleitung zu Autor und Werk, einer Untersuchung der handschriftlichen Überlieferung und einem umfassenden Forschungsbericht die Edition einer speziellen Fassung des Werkes, die in nur zwei Handschriften vertreten ist (München, BSB, Clm 6914; Stams, Stiftsarchiv, 6 ARC). In die Untersuchung miteinbezogen wurde ferner jener Codex, welcher dem Redaktor als Vorlage diente (Clm 2607), eine Handschrift der ursprünglichen, langen Fassung, womit ein Konnex zur sonstigen Überlieferung hergestellt wurde. Diese Version des Herbertschen Wunderbuches verdient u.a. deshalb besondere Aufmerksamkeit, da sie die Bearbeitungspraxis mittelalterlicher Schreiber erhellt: ein anonymer Redaktor macht aus einer Kompilation von Wundern und Visionen ein reines Zisterzienserbuch, indem er alle nicht-zisterziensischen Erzählungen ausspart; damit scheint er einen bestimmten Zweck zu verfolgen: die Bewerbung des damals noch jungen Zisterzienserordens. Ein Stellenkommentar, der sich aus Angaben von Quellen und Similien, textkritischen Erläuterungen, Anmerkungen zu Überlieferung, Sprache, Motivparallelen, Realien, historischen Personen und Hintergründen zusammensetzt, ergänzt die Edition.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.07.2020
Zum Angebot
Die Besatzung vom 3001 Kino an das BKM 2002 - 2016
4,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Besatzung des ,3001´ geht nicht unter, wie es das Titelfoto suggeriert, auch wenn die großen und kleinen Katastrophen des Kinoalltags regelmäßig für Grundberührung sorg(t)en. Die Fähre im Sturm ist eine optische Täuschung, sagt aber mehr als tausend Worte - nachzulesen in den offiziösen Berichten an die Beauftragte(n) der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) von 2002 bis 2016. Die Berichte sind Bestandteil der jährlichen Bewerbung der 3001-Betreiber um einen Preis des BKM für die besten Kinos der Bundesrepublik. Teils in der Annahme, die Berichte lese sowieso niemand, teils aus Mitleid mit den Kulturstaatsdienern verfasste Kinobetreiber Jens Meyer pure Lyrik über die reale und Gedankenwelt seiner 3001-Besatzung, weitab von drögem Wortgebrösel. Der für unverschämt viel Geld angereiste Starschauspieler aus Japan zerfetzt mit einem scharfen Messer, kunstvollem Satz und Getöse die neue teure Leinwand auf der Bühne anstatt den in die Luft geworfenen Apfel, wie es die Abmachung vorsah. Über den dauerverregneten sommerlichen Open-Air-Kinorasen rutschen tapfer dreizehn Unverdrossene in Gummistiefeln ... – Die Katastrophen schwinden im Rückblick vor dem, was alles gelang. Treffsicher und selbstbescheiden erklärt Meyer in seiner Filmgeschichte, wie 'in höchstens 15 Minuten' ein guter von einem schlechten Film zu unterscheiden ist, – großes Kino vom Hinterhof des historischen Montblanc-Gebäudes im Hamburger Schanzenviertel! Neben Dank, Lob und Anregung vom Publikum dafür gibt es genügend Erheiterung. Mit Collagen des Presseechos darauf und jeder Menge widerständiger Gedanken belegt die 'Besatzung' ihr Auf und Ab. Das 3001 lässt kein Geheimnis geheim – weder die urkomischen Notizen aus dem internen 'Nachrichtenbuch' noch die Gedanken über Gedeih und Untergang buchstäblich großer Kinos und derer, die sich als solches wähnten oder gern eines geblieben wären. Am 1. Mai 2016 existiert das - O-Ton Jens Meyer - 'ungeschwätzige Produkt' mit nur 91 Plätzen 25 Jahre.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.07.2020
Zum Angebot
Institutionelle Strukturen und das Marketingkon...
3,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1.0, Fachhochschule Kufstein Tirol, Veranstaltung: 'Monet und Camille' in der Bremer Kunsthalle, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach Gerhard Schulzes Definition bewegen wir uns, wenn wir uns mit Kunst beschäftigen im Hochkulturschema: Kultivierte und Gebildete 'richten sich gegen Bildzeitungsleser, biertrinkende Vielfernseher, Massentouristen und expressives Verhalten wie Lärm und der Betonung des Körperlichen.'. So liegt es nahe, wenn Kunst des öfteren als 'elitär' bezeichnet wird, da zu deren Verständnis ein künstlerisches und kulturgeschichtliches Vorwissen nötig sei. Wäre dann nicht auch Fußball elitär und Teil des Hochkulturschemas? Es gibt kaum etwas voraussetzungsvolleres als z.B. die Abseitsregeln. Die Bremer Bevölkerung (Einwohnerzahl 500.000) hat es im Sommer 2004 richtig erkannt - 380.000 Bremer bevölkerte den Platz rund um das Bremer Rathaus, welches auch als Weltkulturerbe gehandelt wird, und feierten die Deutsche Fußballmeisterschaft des SV Werder Bremen. Der erste Schritt in Richtung Neu(er)findung Bremens? Einher ging die Bewerbung Bremens um die Kulturhauptstadt 2010 und die Auszeichnung zur 'Stadt der Wissenschaft'. 'Bremen möchte den Beweis antreten, dass Kultur, Wissenschaft, Stadterneuerung und Wirtschaft wirkungsvoll ineinander greifen können. Kultur bedeutet Lebensqualität (...)' Die Bremer Kunsthalle zeigt, dass eine intelligente Vermittlung von Kunst zum Ausgangspunkt nennenswerter Wertschöpfung werden kann. Sie orientiert sich mit ihren Programmen an überregionaler Hör- und Sichtbarkeit und unterstützt den Kulturkonsum durch milieuspezifische und -übergreifende Marketing- und Managementmaßnahmen. Diese Arbeit soll sich vor allem mit den strukturellen Gegebenheiten und der Positionierung der Bremer Kunsthalle beschäftigen. Dabei soll der Schwerpunkt auf das Großprojekt 2005 'Monet und Camille. Frauen im Impressionismus' gelegt werden, welches vom 15. Oktober 2005 bis zum 26. Februar 2006 in der Kunsthalle Bremen zu sehen war. Dabei soll besonders die Leistungsfähigkeit von Management und Marketing in Museen diskutiert werden. Können diese auch für nicht-monetäre Leistungen verwendet werden? Erfasst die Bremer Kunsthalle das kulturelle Potential der einheimischen Bevölkerung und schafft die Wiedergewinnung eines historischen Bewusstseins? Im Mittelpunkt sollte ein Kulturbegriff stehen, welcher sich trotz eines immer schneller entwickelnden dynamischen Erlebnismarktes seine Qualität bewahren sollte. Dies stellt die Anforderung an einen Kulturmanager dar...

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.07.2020
Zum Angebot
1810-1811
209,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Der vierte Band der Ausgabe der Briefe von Therese Huber (1764--1829) enthält die Briefe der Jahre 1810 und 1811. Die Lektüre von Büchern zu historischen Themen von der Antike bis zur Französischen Revolution und den Koalitionskriegen sowie von Zeitungsmeldungen führen Huber immer wieder zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation Bayerns und Deutschlands angesichts der Ausdehnung der Herrschaft Napoleons über ganz Europa. Mit ihrer Bewunderung für Frankreich und seinen Kaiser steht sie dabei im Gegensatz zu der aufkommenden nationalen Bewegung in Deutschland. Besuche in Ulm, Augsburg, München (Schauplatz des Konflikts zwischen nord- und süddeutschen Akademikern), Stuttgart, Bern und Neuchâtel geben Huber Gelegenheit zu eigenen Beobachtungen z.B. der wirtschaftlichen Probleme im Zeichen der Napoleonischen Kriege, der Grenzveränderungen und Kontinentalsperre. Als Autorin hat Huber infolge der Krise des deutschen Buchhandels Schwierigkeiten, für ihre Manuskripte Verleger zu finden. Andererseits wird ihre früher geheimgehaltene Autorschaft dem Publikum mehr und mehr bekannt, ihr Selbstvertrauen als Schriftstellerin durch den Erfolg ihres Reiseberichts »Bemerkungen über Holland« gestärkt. Über Pädagogik diskutiert sie vor dem Hintergrund ihrer Bewerbung um eine Stelle als Vorsteherin einer schweizer Mädchenschule, der Krise des Pestalozzischen Institutes und der Gründungswelle von Erziehungsanstalten für Mädchen. Für die als Erzieherin tätige Tochter Therese Forster entwickelt Huber Konzepte für deren Unterrichtsgestaltung. Der Eintritt der Tochter Luise in die katholische Kirche wird von ihr respektiert und unterstützt. Huber nimmt lebhaften Anteil an Arbeitslosigkeit und persönlichen Schicksalsschlägen (Kriegsgefangenschaft während des Aufstandes der Tiroler, Tod der Mutter Caroline von Herder, Bankrott des Bruders Adelbert) ihres dadurch selbstmordgefährdeten Ziehsohnes Emil von Herder. Durch Lektürediskussionen und die Aussicht auf die Ehe mit ihrer Tochter Luise versucht Huber ihm eine Lebensperspektive zu geben.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.07.2020
Zum Angebot